Bericht 2. Grauwacke Turnier in Lindlar

Preise aus Lindlarer GrauwackeHört sich spannend an, ein Turnier mit 30 m, 25 m und 18 m in der Halle zu Beginn der Wintersaison. Also musste ich mir das mal aus nächster Nähe ansehen und habe teilgenommen.

Mein Fazit: Sehr empfehlenswert! Tolle Organisation, nette Leute, ein wunderbarer Tag beim Bogenschießen. (Ergebnisliste: PDF)

Gleich beim Hereinkommen fällt auf dass in der Halle Teppich verlegt ist und tatsächlich sind hier auch keine Hallenschuhe notwenig. Nebenbei finde ich den einfarbigen Teppich auch optisch viel ruhiger als all die farbigen Markierungen des normalen Hallenbodens. Man sieht sofort die drei Schieß- und Materiallinien.

Drei Schießlinien? Warum das? Weil laut "Chef" Willi Bosbach die Lindlarer "faul" sind. Hier müssen die Schützen nach jedem Durchgang näher an die Scheibe rücken - ihnen wird nicht die Scheibe näher gebracht wie sonst üblich.

Alles ist sauber und ordentlich aufgebaut, auch während der Pausen werden schnell und unauffällig die Auflagen gewechselt. Der Platz im hinteren Bereich wird natürlich durch das Vorrücken der Schützen auch immer großzügiger und dort stehen sogar Tische und Bänke für die Pausen.

Überhaupt fühle ich mich hier sehr wohl und gut umsorgt. Natürlich wird für das leibliche Wohl auch gut gesorgt. Hier stehen Getränke inkl. antialkoholischer Cocktails (1,40 €), Salate, Suppen, Würste und diverse Kuchen zur Verfügung. Der Nachschub versiegt auch nicht bis zum Ende des Turniers und der Geschmack der von mir probierten Sachen ist wunderbar!

Das Schießen läuft dann auch reibungslos ab, mir fallen keine erwähnenswerten Probleme ein. Zu Beginn wird von 30 m auf 80er Auflagen geschossen, je vier Schützen auf eine Auflage. In der zweiten Runde dann je zwei Schützen auf eine 60er Auflage und schließlich hat jeder auf 18 m einen 40er Ampelspot für sich alleine. So zumindest war es am zweiten Tag, am ersten Tag haben schon die Jugend und die Blankbogenschützen ihr Können unter Beweis gestellt, deren Auflagen je nach Klasse auch unterschiedlich waren.

Einen persönlichen Rekord konnte ich nicht aufstellen, weil mir derzeit ein hartnäckiger Fehler immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Dennoch sind mir viele Schüsse sehr gut gelungen und ich bin zufrieden mit dem tollen Turniertag!

Zur Siegerehrung waren dann auch angenehm viele Schützen anwesend, so dass jeder seinen Preis direkt in Empfang nehmen konnte. Dabei ist durchaus ein bisschen Kraft von Nöten, denn die Preise sind flache Platten aus Grauwacke mit einer entsprechenden Gravur. Insgesamt sollen die Preise 20 kg gewogen haben...

Insbesondere der Wanderpokal für den Verein mit den meisten Ringen ist ein ordentliches Kaliber und ging dieses Mal an den BS Opladen!

Mir bleibt nur noch allen Schützen eine tolle Hallensaison zu wünschen und immer gute Gesundheit.

ALLE INS GOLD!